Wolof online lernen

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Wolof ist eine Niger-Kongo-Sprache und die Verkehrssprache Senegals. Sie ist Dein Schlüssel zur berühmten Teranga, der senegalesischen Gastfreundschaft. Ob in Dakar, Gambia oder Mauritanien, mit Wolof kommst Du überall ins Gespräch. In unserem Kurs lernst Du Grammatik und praktische Konversation. Unsere Muttersprachler zeigen Dir nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur, Musik und Lebensart Westafrikas. Perfekt für Reisen und kulturelles Interesse. Entdecke auch Fulfulde, Mandinka oder Yoruba.

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Fakten zu Wolof

Afrikanische Länder
Dialekte
Sprache in Senegal 
Sprache in Gambia 

Wolof Kurse

3 Editionen: Neujahr, Sommer, Winter
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16. Februar 2026
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Summer Edition (SE) 2026

01. Juni 2026
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02. August 2026

Winter Edition (WE) 2026

14. September 2026
bis
29. November 2026

Sprachen in Senegal: Wolof

Wolof ist die Stimme des Senegal. Obwohl Französisch offizielle Amtssprache ist, sprechen rund 90 Prozent der Bevölkerung Wolof, insgesamt etwa 18 Millionen Menschen. Auch in Gambia und Mauretanien ist Wolof verbreitet, wobei jedes Land seinen eigenen Standard entwickelt hat.

Sprachlich gehört Wolof zur senegambischen Untergruppe der Niger-Kongo-Familie, einer der größten Sprachfamilien weltweit. Anders als viele afrikanische Sprachen ist Wolof keine Tonsprache. Die Bedeutung eines Wortes hängt also nicht von der Tonhöhe ab, was den Einstieg für europäische Lerner deutlich erleichtert.

Kein Tonsystem: Warum Wolof für Europäer zugänglich ist

Wer schon mal versucht hat, eine afrikanische Tonsprache zu lernen, kennt das Problem: Ein Wort kann je nach Tonhöhe verschiedene Dinge bedeuten. Bei Wolof fällt diese Hürde komplett weg. Wolof ist nämlich keine Tonsprache, was sie für europäische Ohren deutlich zugänglicher macht als Hausa, Twi oder Igbo.

Stattdessen nutzt Wolof ein System der Vokalharmonie. Das Prinzip ist einfach: Beim Sprechen liegt die Zungenwurzel entweder weiter vorne oder weiter hinten im Mund.
Das kennen wir auch aus dem Deutschen, etwa beim Unterschied zwischen dem „i" in „Miete" und dem „i" in „Mitte". Bei „Miete" liegt die Zunge weiter vorne, bei „Mitte" weiter hinten. Im Deutschen passiert das unbewusst, im Wolof ist es eine feste Regel.

Die acht Wolof-Vokale teilen sich entsprechend in zwei Gruppen auf:
Gruppe Vokale Zungenposition
+ATR i, u, é, ó, ë Zungenwurzel nach vorne
-ATR e, o, a Zungenwurzel nach hinten
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ATR steht für „Advanced Tongue Root", also vorverlagerte Zungenwurzel. Bei +ATR-Vokalen schiebt sich die Zungenwurzel nach vorne, was einen helleren, offeneren Klang erzeugt. Bei -ATR-Vokalen bleibt sie weiter hinten, der Klang wirkt etwas dumpfer.

Innerhalb eines Wortes müssen alle Vokale aus derselben Gruppe stammen, sie müssen also „harmonieren". Das passiert ganz automatisch. Wenn ein Suffix angehängt wird, passt es sich an die Vokalgruppe des Wortstamms an. Das Ergebnis ist ein einheitlicher, fließender Klang, den das Ohr schnell als stimmig erkennt.

Wolof kennt drei Alphabete: Lateinisch, Arabisch und Garay

Wolof war lange Zeit eine rein mündliche Sprache. Heute existieren drei aktive Schriftsysteme nebeneinander, jedes mit eigener Geschichte und kultureller Bedeutung.

Wolofal – die älteste Schrift

Mit der Islamisierung Westafrikas ab dem 10. Jahrhundert kam die arabische Schrift in die Region. Wolofal, auch Ajami genannt, entwickelte sich zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert und erlebte im 19. Jahrhundert einen Aufschwung durch die Sufi-Bruderschaften, insbesondere die Muridiyya. Islamische Gelehrte nutzten sie für religiöse Poesie, Briefe und spirituelle Texte. Da das Arabische nur drei Vokale kennt, Wolof aber neun, mussten sechs zusätzliche diakritische Zeichen geschaffen werden, um alle Laute abzubilden. Heute wird Wolofal hauptsächlich von Älteren und religiösen Gelehrten für islamische Texte und historische Dokumentation verwendet.

Das lateinische Alphabet – der offizielle Standard

Mit der französischen Kolonialherrschaft kam das lateinische Alphabet. 1975 erklärte die senegalesische Regierung es zur offiziellen Schrift für Wolof. Es ist das am weitesten verbreitete Schriftsystem und wird heute für Bildung, Medien und Verwaltung verwendet. Für Lerner ist es der praktischste Einstieg.

Die Garay-Schrift – ein Symbol kultureller Unabhängigkeit

1961 erfand der senegalesische Künstler Assane Faye eine indigene, alphabetische Schrift für Wolof. Inspiriert vom postkolonialen Aufbruch wollte er ein System schaffen, das afrikanische Eigenheiten widerspiegelt, ohne auf fremde Alphabete zurückzugreifen. Garay wird wie Arabisch von rechts nach links geschrieben, unterscheidet aber wie das Lateinische zwischen Groß- und Kleinbuchstaben.
Faye lehrte die Schrift über Jahrzehnte hinweg und nach seinem Tod 2021 führt sein Sohn Souleiman die Arbeit über Online-Kurse fort. 2024 wurde Garay in den Unicode-Standard aufgenommen. Im Alltag bleibt die Schrift selten, doch sie steht als Symbol für sprachliche Selbstbestimmung.
Terranga ist das Wolof-Wort für Gastfreundschaft und gilt als zentraler Wert der senegalesischen Kultur. Am besten zeigt sich dieses Prinzip beim Essen.
Das Nationalgericht Thieboudienne, auf Wolof Ceebu Jën, bedeutet wörtlich „Reis mit Fisch" (ceeb = Reis, jën = Fisch). Traditionell wird es aus einer einzigen großen Schale gemeinsam gegessen, ein Symbol für Gemeinschaft und Großzügigkeit gegenüber Gästen.

Wer sind die Griots und warum sind sie so wichtig?

In Europa bewahren Archive und Bibliotheken die Geschichte. In der senegambischen Kultur übernehmen diese Aufgabe Menschen: Die Griots, auf Wolof géwël genannt.
Sie sind Sänger, Geschichtenerzähler und Historiker in einer Person. Ihr Wissen über Familienstammbäume, historische Ereignisse und kulturelle Traditionen wird mündlich von Generation zu Generation weitergegeben.

Traditionell hielten Griots ein Monopol auf öffentliche Aufführungen und genossen eine besondere Stellung in der Gesellschaft. Sie waren immun gegen die meisten sozialen Sanktionen, was es ihnen erlaubte, frei über gesellschaftliche Themen zu sprechen, Kritik zu üben und Wahrheiten auszusprechen, die anderen verwehrt blieben.

Doch ihre traditionelle Rolle steht unter Druck. Moderne Bildung, wirtschaftliche Veränderungen und neue Medien stellen das alte System infrage. Gleichzeitig finden manche Griots neue Wege: Sie treten international auf, arbeiten mit modernen Musikern zusammen und erreichen über soziale Medien ein globales Publikum. Die Tradition wandelt sich, aber sie lebt weiter.

Häufig gestellte Fragen zum Wolof-Kurs

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