Ga Sprache online lernen

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Wenn Du nach Accra oder in die Küstenregion Ghanas reist, hilft Dir Ga weiter. Diese Niger-Kongo-Sprache wird rund um die Hauptstadt gesprochen und ist Dein Einstieg in die lokale Kultur. Wir zeigen Dir die wichtigsten Ausdrücke, trainieren die Aussprache und erklären, wie Sätze aufgebaut sind. Ob für Geschäfte, Familie oder Reisen, mit Ga kommst Du direkt ins Gespräch. Schau auch bei TwiEwe und Hausa vorbei, wenn Du weitere Sprachen Ghanas kennenlernen möchtest.

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Afrikanische Länder
Dialekt
Jahren Proto-Ga
Sprache in Ghana

Ga Kurse

3 Editionen: Neujahr, Sommer, Winter
Jede Ausgabe dauert 10 Wochen (insgesamt 20 Stunden)
2-stündige Sitzungen pro Woche für kontinuierliches Lernen

New Year Edition (NYE) 2026

16. Februar 2026
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3. Mai 2026

Summer Edition (SE) 2026

01. Juni 2026
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02. August 2026

Winter Edition (WE) 2026

14. September 2026
bis
29. November 2026

Sprachen in Ghana: Ga

Mitten im pulsierenden Chaos von Accra, Ghanas Hauptstadt, lebt eine Sprache mit einer Geschichte, die von Ägypten bis Brasilien reicht. Die Ga benannten sich einst nach den unaufhaltsamen „Gaga"-Ameisen, ein Zeichen ihrer Stärke als Kriegerkultur. Heute sind die Ga eine multiethnische Gruppe im Großraum Accra, deren Identität aus vielen verschiedenen Strängen verwoben ist.

Linguistisch gehört Ga-Dangme zu den Kwa-Sprachen innerhalb der großen Niger-Kongo-Familie und ist damit verwandt mit Ewe und Twi. Durch jahrhundertelangen Kontakt mit den Akan hat Ga zahlreiche Begriffe aus Politik, Militär und Religion übernommen. Das macht die Sprache zu einem Spiegel der ghanaischen Geschichte, in der Völker, Kulturen und Traditionen aufeinandertrafen.

Bei Sankofa Lingua Academy lernst du Ga von Grund auf und entdeckst eine Sprache, die das Herz Ghanas höher schlagen lässt.

Warum Accra Accra heißt: Die Geschichte der Ga

Millionen Menschen reisen jährlich nach Accra, doch kaum jemand weiß, dass der Name der ghanaischen Hauptstadt von Ameisen stammt. Die Ga-Dangme zogen vor Jahrhunderten aus dem Osten, vermutlich aus Benin City oder Ife im heutigen Nigeria, entlang des Golfs von Guinea in die heutige Accra-Großregion. Sie kamen in so großer Zahl, dass sie aus der Ferne wie Wanderameisen aussahen. Zudem erinnerte ihr Kampfstil an die gefürchteten Soldatenameisen, die in endlosen Kolonnen durch den Wald ziehen und alles auf ihrem Weg verschlingen. Nach diesem animalischen Vorbild nannten sich die Ga selbst „Gaga". Die benachbarten Akan übersetzten diesen Namen in ihre Sprache und nannten das Volk "Nkran" bzw. „Nkranfou", Ameisenmenschen.

Nach ihrer Ankunft gründeten die Ga sechs Städte: Ga Mashie, Osu, La, Teshie, Nungua und Tema. Das eigentliche Machtzentrum lag jedoch nicht an der Küste, sondern elf Meilen landeinwärts in Ayawaso, auch bekannt als „Great Accra", wo der König residierte. Das heutige Accra war damals nur ein kleines Fischerdorf, genannt „Little Accra". Erst als das Königreich Akwamu 1680 Ayawaso zerstörte, verlagerte sich das politische Zentrum an die Küste in die Nähe der europäischen Handelsforts.

Im 15. Jahrhundert hatten portugiesische Händler bereits die Goldküste erreicht. Sie hörten, wie die Akan von „Nkran" sprachen, konnten das Wort nicht aussprechen und machten daraus „Akra". Aus Akra wurde Accra, und so trägt Ghanas Hauptstadt bis heute einen Namen, der an Wanderameisen erinnert.
Im 19. Jahrhundert kehrten freigelassene Sklaven aus Brasilien nach Westafrika zurück. Eine Gruppe von ihnen ließ sich in Accra nieder. Bei ihrer Ankunft in Jamestown sprachen sie nur Portugiesisch und begrüßten einander ständig mit „Tá bom", portugiesisch für „alles gut". Die Ga hörten diesen Ausdruck so oft, dass sie die Neuankömmlinge kurzerhand „Tabom" nannten.

Der Mantse Nii Ankrah empfing die Tabom und gewährte ihnen Land in privilegierten Lagen. Bis heute pflegen die Tabom ihre eigene Identität innerhalb der ghanaischen Gesellschaft.

Ga und Dangme: Getrennte Wege, gemeinsame Wurzeln

Die engste Verwandtschaft der Ga besteht zum Volk der Dangme. Beide stammen von einem gemeinsamen Vorfahren ab, dem Proto-Ga-Dangme und trennten sich vor etwas mehr als 1.000 Jahren. Während Dangme linguistisch konservativer blieb, entwickelte sich Ga durch den intensiven Kontakt mit Akan- und Guan-Gruppen innovativer weiter.

Etwa 8 % des Wortschatzes stammen heute aus dem Akan, dazu kommen Einflüsse aus dem Guan sowie Lehnwörter aus dem Englischen und Portugiesischen. Auch den Kla-Namen, den Tagesnamen nach dem Wochentag der Geburt, übernahmen die Ga von den Akan. Wer an einem Sonntag geboren wurde, heißt Kwashi oder Akoshia. Ein verbreitetes Sprichwort in Accra bringt es auf den Punkt: „Es gibt keinen reinen Ga."

Trotz dieser Vermischung unterscheiden sich die Ga kulturell von ihren Akan-Nachbarn. Die Akan sind matrilinear organisiert, bei den Ga bestimmt die väterliche Linie Abstammung und Erbfolge. Auch das Namensystem ist eigen: Nii für Männer und Naa für Frauen sind Ehrentitel vor dem Namen.

Ga sprechen und schreiben – so ist die Sprache aufgebaut

Ga gehört zu den Tonsprachen Westafrikas. Zwei Grundtöne, hoch und niedrig, entscheiden über die Bedeutung eines Wortes. Was für europäische Ohren wie derselbe Laut klingt, kann je nach Tonhöhe etwas völlig anderes bedeuten. Dieses Prinzip teilt Ga mit Nachbarsprachen wie Twi und Ewe.

Einige Laute fordern den Mund auf neue Weise. Bei /kp/ und /gb/ schließen sich Lippen und Gaumen gleichzeitig, als würde man „k" und „p" in einem einzigen Moment aussprechen. Solche Doppllaute kommen auch in anderen afrikanischen Sprachen wie Yoruba, Igbo und Wolof vor.

Grammatisch funktioniert Ga anders als Deutsch
. Im Deutschen fragen wir „Wann?", Ga fragt „Fertig oder nicht fertig?". Sagst du einfach das Verb, ist die Handlung abgeschlossen. Willst du sagen, dass du gerade dabei bist, fügst du ein Präfix hinzu. „Mi ye" bedeutet „ich habe gegessen", „Miíye" bedeutet „ich esse gerade".

Die erste schriftliche Aufzeichnung des Ga stammt aus dem Jahr 1764, verfasst von Christian Jacob Protten, einem Afro-Dänen, dessen Mutter aus einer Ga-Familie mit togolesischen Wurzeln stammte. Im 19. Jahrhundert bauten der Missionar Johannes Zimmermann und der Historiker Carl Christian Reindorf auf seiner Arbeit auf. Sie entwickelten Grammatiken, Wörterbücher und übersetzten die Bibel ins Ga. Das heutige Alphabet basiert auf dem Lateinischen, erweitert um die Sonderzeichen ɛ, ŋ und ɔ für Laute, die das lateinische Alphabet nicht abdeckt.

Häufig gestellte Fragen zum Ga-Kurs

Sprachfamilien bis Ga

Atlantik-Kongo
  • Cangin
  • Gola
  • Limba
  • Mansoanka
  • Mel
  • Nord-Zentralatlantisch

Volta-Kongo
  • Benue-Kongo
  • Ega

Kwa-Volta-Kongo

Ga-Dangme
  • Adangme
  • Ga

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