Swahili online lernen

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Swahili ist eine Bantu-Sprache und die Lingua franca Ostafrikas, von Kenia über Tansania bis Uganda und darüber hinaus. Mit über 100 Millionen Sprechern öffnet sie Dir den gesamten Osten des Kontinents. In unserem Kurs lernst Du von Anfang an praktisch: Begrüßungen, Alltagsgespräche, Reisevokabular und kulturelle Besonderheiten. Ob für Safari, Business oder persönliche Kontakte, Swahili ist Dein direkter Draht nach Ostafrika. Lerne auch Kinyarwanda, Lingala und Somali.

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Swahili für Entdecker (A2)

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Swahili für Champion (B1)


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Swahili für Anfänger (A1)

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Swahili für Entdecker (A2)

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Swahili für Champion (B1)

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Fakten zu Swahili

Afrikanische Länder
Dialekte
Sprache in Kenia
Sprache in Tansania

Swahili Kurse

3 Editionen: Neujahr, Sommer, Winter
Jede Ausgabe dauert 10 Wochen (insgesamt 20 Stunden)
2-stündige Sitzungen pro Woche für kontinuierliches Lernen

New Year Edition (NYE) 2026

16. Februar 2026
bis
3. Mai 2026

Summer Edition (SE) 2026

01. Juni 2026
bis
02. August 2026

Winter Edition (WE) 2026

14. September 2026
bis
29. November 2026

Sprachen in Tansania & Kenia: Swahili

Swahili, Suaheli, Kiswahili oder Kisuaheli? Alle Schreibweisen meinen dieselbe Sprache. Die Varianten entstanden durch unterschiedliche Übertragungen ins Deutsche. Auf Swahili selbst heißt die Sprache Kiswahili. Das Präfix Ki- kennzeichnet in Bantusprachen Sprachen und Kulturen.

Der Name verrät die Herkunft. Sawāḥil ist arabisch für „Küste" und genau dort entstand Swahili vor über tausend Jahren. Bantu-sprechende Küstenbewohner trafen auf arabische und persische Händler, die über den Indischen Ozean kamen. Aus diesem Austausch wuchs eine Sprache, die beide Welten verbindet.
Für Lerner ist Swahili, sowie Lingala, ein guter Einstieg in die Bantu-Sprachfamilie. Die Aussprache ist regelmäßig, die Grammatik folgt klaren Mustern.

Was macht Swahili so einzigartig?

Keine andere afrikanische Sprache hat international einen vergleichbaren Status wie Swahili erreicht. Swahili ist die einzige Sprache afrikanischen Ursprungs, die in hochrangigen diplomatischen Kreisen als Arbeitssprache anerkannt wurde.

  • Im Februar 2022 nahm die Afrikanische Union Swahili als offizielle Arbeitssprache auf
  • Die UNESCO erklärte den 7. Juli zum Welttag der Swahili-Sprache
  • Zwischen 50 und 200 Millionen Menschen sprechen Swahili weltweit, davon 92 Millionen als Zweitsprache

Diese Reichweite kommt nicht von ungefähr. Swahili funktioniert in Ost- und Zentralafrika als Brücke zwischen Kulturen, als Handelssprache und als politisches Bindeglied. Wer die Sprache lernt, bekommt Zugang zu einer Region, die sich über mehrere Länder erstreckt.
In Swahili beginnt der Tag nicht um Mitternacht, sondern bei Sonnenaufgang. Am Äquator geht die Sonne ganzjährig gegen 6 Uhr auf und genau das ist der Nullpunkt.
7 Uhr unserer Zeit ist saa moja (Stunde eins), 8 Uhr ist saa mbili (Stunde zwei). Mittag ist saa sita, Stunde sechs. Abends beginnt die Zählung bei Sonnenuntergang erneut. Wer nach Ostafrika reist, sollte bei Verabredungen immer nachfragen, welche Zeit gemeint ist.

Swahili entstand dort, wo Ostafrika auf Asien traf

Die Geschichte von Swahili beginnt an der Ostküste Afrikas, wo sich um 800 n. Chr. Bantu-sprechende Völker niederließen. Die Küste erstreckte sich von Mogadischu im heutigen Somalia bis hinunter nach Mosambik und war kein abgelegener Rand, sondern ein Tor zur Welt. Der Indische Ozean verband Afrika mit Arabien, Persien und Indien.
Händler segelten mit dem Nordostmonsun nach Afrika und warteten dort monatelang auf den Südwestmonsun, der sie zurückbrachte. In dieser Zeit lebten sie in den Hafenstädten von Mombasa, Sansibar und Kilwa, handelten, heirateten und blieben manchmal für immer. Aus diesem Miteinander wuchs über Jahrhunderte eine Sprache, die beide Welten verbindet.

Grammatisch ist Swahili eine Bantusprache
durch und durch. Die Satzstruktur, das Klassensystem für Substantive und die Art wie Verben gebaut werden stammen aus der Bantu-Sprachfamilie, die über 500 Sprachen in Afrika südlich der Sahara umfasst.
Der Wortschatz erzählt jedoch eine andere Geschichte.
Neben dem Arabischen haben auch andere Kulturen ihre Spuren hinterlassen. Das Persische brachte Wörter wie chai für Tee und serikali für Regierung, die über jahrhundertealte Handelsbeziehungen in die Sprache kamen. Die Portugiesen, die im 16. Jahrhundert an der Küste Fuß fassten, hinterließen meza für Tisch und gereza für Gefängnis. Später kam die deutsche Kolonialzeit und mit ihr shule für Schule, während das Englische basi für Bus beisteuerte. 

Wie wurde aus vielen Dialekten ein Standard-Swahili?

Jahrhundertelang wurde Swahili vor allem mündlich weitergegeben. Wo es schriftliche Aufzeichnungen gab, nutzten Gelehrte die arabische Schrift. Das änderte sich im 19. Jahrhundert, als europäische Missionare begannen, die Sprache systematisch zu dokumentieren.

Dabei stellte sich eine grundlegende Frage: Welches Swahili sollte zur Grundlage werden? Die arabischen, persischen und europäischen Einflüsse im Wortschatz waren überall ähnlich, doch die Basissprache variierte je nach Region. Entlang der Küste hatten sich verschiedene Dialekte entwickelt, die bis heute gesprochen werden.
In Mombasa war es Kimvita, auf der Insel Lamu Kiamu, auf Pemba Kipemba und auf Sansibar Kiunguja. Die Wahl fiel schließlich auf Kiunguja, weil Sansibar damals das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region war.

Die wichtigsten Schritte zur Standardisierung:
Wann Was geschah
Ab 1844 Der deutsche Missionar Johann Ludwig Krapf schreibt Swahili erstmals im lateinischen Alphabet nieder und verfasst Wörterbuch sowie Grammatik
1883 Die Universities' Mission to Central Africa veröffentlicht das Neue Testament auf Basis des Kiunguja-Dialekts von Sansibar
1930er Das Inter-Territorial Language Committee erklärt Kiunguja offiziell zur Grundlage für Standard-Swahili
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Die Entscheidung für das lateinische Alphabet war nicht nur praktisch, sondern auch ideologisch motiviert. Europäische Missionare sahen die arabische Schrift als Träger islamischen Einflusses, der ihren Evangelisierungsbemühungen im Weg stand.
Heute ist dieses Standard-Swahili, auch Kiswahili sanifu genannt, die Grundlage für Schulunterricht, Medien und Verwaltung in Ostafrika.

Was man über die Swahili-Grammatik wissen sollte

Der größte Unterschied zwischen Swahili und Deutsch zeigt sich bei den Wortgruppen. Im Deutschen kennen wir drei grammatische Geschlechter, also der, die und das. Swahili nutzt stattdessen Vorsilben, die vor das Wort gesetzt werden. Bei Menschen zum Beispiel steht m- für eine Person und wa- für mehrere. Ein Mensch heißt mtu, mehrere Menschen heißen watu. Der hintere Teil bleibt gleich, nur vorne ändert sich etwas.

Das Praktische daran ist, dass man mit diesen Vorsilben sofort erkennen kann, ob von einer Person oder mehreren die Rede ist, ganz ohne den Satz komplett zu verstehen. Auch andere Wörter im Satz übernehmen dieselbe Vorsilbe, sodass zusammengehörige Wörter sofort erkennbar sind. Das hilft besonders beim Hören, weil das Ohr sich an die wiederkehrenden Muster gewöhnt.


Swahili ist keine Tonsprache
. In vielen afrikanischen Sprachen wie Twi, Ewe oder Yoruba verändert die Tonhöhe die Wortbedeutung. Swahili hingegen nutzt Betonung und Satzmelodie ähnlich wie europäische Sprachen. Der Einstieg fällt dadurch leichter.

Häufig gestellte Fragen zum Swahili-Kurs

Sprachfamilien bis Swahili

Atlantik-Kongo
  • Cangin
  • Gola
  • Limba
  • Mansoanka
  • Mel
  • Nord-Zentralatlantisch


  • Volta-Kongo
  • Benue-Kongo
  • Akpes-Edoid


  • Bantuid
  • Nördliches Bantuid


  • Südliches Bantuid
  • Beboid
  • Bendic
  • Bishuo
  • Buru-Angwe
  • Busuu
  • Ekoid-Mbe
  • Jarawan
  • Mamfe


  • Enges Bantu
  • Bantu A-B10-B20-B30
  • Zentral-Westliches Bantu


  • Ostbantu
  • Botatwe
  • Korridor-Bantu
  • Groß-Lega
  • Kilombero
  • Mbugwe-Langi


  • Nordöstliches Savannen-Bantu
  • Zentral-Kenia-Bantu
  • Große-Seen-Bantu
  • Kilimanjaro-Taita


  • Nordöstliches Küsten-Bantu
  • Küstennahes nordöstliches Küsten-Bantu
  • Mijikenda-Pokomo-Komorisch


  • Sabaki-Swahili
  • Ilwana
  • Mwani

  • Swahili
  • Chimwiini


  • Mombasa-Lamu-Binnenland-Swahili
  • Kongo-Swahili
  • Cutchi-Swahili

  • Swahili
  • Amu
  • Bajuni
  • Fundi
  • Matondoni
  • Mgao
  • Mrima
  • Mvita
  • Mwini
  • Pate
  • Pemba
  • Shamba
  • Siu
  • Unguja

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